7. Hellerau meets Internationals
Programm.
(Auszug)| Soléo flamenco y más | |
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Schon im traditionellen andalusischen Flamenco, der einen Teil der bewegten Geschichte Spaniens spiegelt, verschmelzen die verschiedenen kulturellen Einflüsse und Musikformen der dort ansässigen und von weit her eingewanderten Bevölkerungsgruppen und Kulturen. Seiner Tradition nach wie vor verbunden, ist der Flamenco auch heute noch offen für Einflüsse aus anderen Gegenden der Welt und für neue Impulse.
Die Gruppe Soléo aus Berlin steht für einen kreativen Umgang mit dem traditionellen Flamenco, der die Basis ihrer Musik ist. Perkussion, Querflöte, Bass und Gesang treten in ihren Interpretationen in einen lebendigen Dialog mit der Flamencogitarre und spannen dabei einen weiten Bogen zwischen musikalischen Einflüssen verschiedener Herkunft. Das individuelle Können der aus unterschiedlichen Richtungen kommenden Musiker ergibt eine dynamische Verbindung von Elementen aus Jazz, Latin und Oriental mit dem traditionellen Compás und eigenen Rhythmen. Aus dem Zusammentreffen verschiedener musikalischer Stile in innovativen Arrangements mit der rhythmischen und klanglichen Vielfalt des Flamenco entsteht eine spannungsreiche intensive Performance, die die Zuhörer zu einer musikalischen Reise einlädt, bei der der Dialog der Instrumente die Kulturen und Traditionen in ihrer Unterschiedlichkeit verbindet. > mehr Infos (pdf) |
| Feuershow "pasión del fuego" | |
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Feuer und Tanz sind das Spezialgebiet dieser versierten Tänzerin. Uta Rolland genoss in Deutschland (Leipzig / Dresden / Berlin) und Spanien (Sevilla) eine langjährige Tanzausbildung in orientalischem Tanz, Butoh und Flamenco. Sie absolvierte bereits vielfältige Auftritte und wirkte an der choreographischen und thematischen Umsetzung verschiedenster Programme und Shows im Rahmen von Events, Festivals und TV-Produktionen mit.
Im Zuge des Spanisches Festivals präsentiert Uta Rolland ihre Show "pasión del fuego", die sowohl klassische als auch moderne Elemente verbindet. Zwischen adaptierter Musik der Oper "Carmen" und Flamencomusik verschmelzen die Leidenschaft und Ausdruckskraft des Flamenco mit der Intensität des Feuers. |
| Der Jakobsweg - Auf den Spuren zu sich selbst | |
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"Eine spirituelle Reise der Seele" nennt Shirley MacLaine diesen
uralten Pilgerweg quer durch Spanien in Ihrem Buch "Der Jakobsweg" - und
der bekannte Buchautor Paulo Coehlo schrieb seinen Bestseller „Der
Alchimist", nachdem er den Jakobsweg gegangen ist und "seinen Weg" fand.
Der Jakobsweg führt ca. 800 km quer durch Spanien bis nach Santiago de Compostela zum Grab des Jakobus (der Jünger Jesu). Manchen Quellen zufolge ist dieser Weg jedoch schon sehr viel älter und führt bis zu dem sagenumwobenen Atlantis. Der heutige Pilger begegnet auf dem Weg den Ursprüngen Europas, vielen Legenden, Symbolen (z. B. die Jakobsmuschel, das Schwert, u. a.) und den Spuren der Bruderschaften wie den Jakobsrittern, Maltesern und Templern. Einzigartig ist die Mischung aus Naturerlebnissen, historischen Kunst- und Bauwerken, Begegnungen mit der Bevölkerung, anderen Pilgern und sich selbst. |
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In diesem Vortrag sehen viele Bilder vom Jakobsweg, erfahren viel
Wissenswertes darüber und hören persönliche Erfahrungen des Referenten.
Sie erhalten hilfreiche Informationen zur Vorbereitung, wenn Sie sich
selbst "auf Ihren Jakobsweg" machen wollen.
Referent: John Oliver Haugg, Dipl. Sozialpädagoge (FH), Trainer & Coach Der Referent ist Coach & Trainer und begleitet Menschen auf ihrem Weg zu sich selbst. In seiner größten "Lebenskrise" ging er den Jakobsweg und kam "zu sich". Danach machte er sich mit Begeisterung selbständig und gibt seine Erkenntnisse in Coachings und Seminaren weiter. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, den Jakobsweg als eine wunderbare Möglichkeit, den "eigenen (Lebens-)Weg" zu gehen, noch bekannter zu machen. > www.jakobsweg.info |
| "Bolero von Ravel" & "Sevillana" - Volkstanz aus Andalusien | |
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Flamenco und Ausdruckstanz - das ist die Leidenschaft der Dresdner Tänzerin Sabine Jordan. Acht Jahre studierte sie Bühnentanz an der Palucca-Schule Dresden. Sie wirkte in vielen verschiedenen Theaterproduktionen mit. Ihre Leidenschaft führte die Diplom-Tänzerin zu Studienaufenthalten nach Granada, Sevilla und Jerez. Seither tritt sie mit vielen internationalen Flamencomusikern auf und ist die Tänzerin in der "compania" von Antonio de Cadiz, Zigan Tzigan und Leyenda Verde.
Zum Spanischen Festival wird Sabine Jordan die Zuschauer mit ihrer Choreographie zum "Bolero von Ravel" faszinieren, die anlässlich des 8. Benefizkonzertes der "Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e.V." entstand. Seit 1992 ist Sabine Jordan auch als Tanzlehrerin tätig, 2000–2005 führte sie mit J. Doschew das Flamencostudio "casita flamenca" und seit September 2007 leitet sie das "Flamenco-Studio Sabine Jordan" im TanzZentrum Dresden. Ihre Schüler werden den aus Sevilla stammenden und vor allem in Andalusien beliebten Volkstanz "Sevillana" darbieten. Ihre außergewöhnliche Ausdruckskraft macht Sabine Jordan zu einer begehrten Künstlerin innerhalb und über die Grenzen Deutschlands hinaus. > www.tanzzentrum-dresden.de |
| El Rocio erwacht - Fotoimpressionen der Prozession La Romería del Rocio von Bianca Svoboda | |
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Das südandalusische Örtchen El Rocio ist ein Dorf, in dem man das traditionelle Spanien noch erleben kann. Nur ein paar Hundert Einwohner leben hier. Es gibt keine befestigte Straße und Autos fahren selten. Aber einmal im Jahr zieht es wahre Menschenströme aus aller Welt nach El Rocio.
Alljährlich zu Pfingsten wird die heilige Jungfrau des Dorfes, "La Paloma Blanca", geehrt und rund drei Millionen Pilger nehmen dafür zum Teil tagelange Märsche in Kauf. Sie ziehen ihre Ochsenkarren, auf denen sich die Standarten christlicher Bruderschaften befinden, durch Sanddünen und Pinienwälder. Schinken, Sherry und Bierfässer als Reiseproviant erleichtern die Prozession. Immer wieder halten die Pilger an, um ausgiebig miteinander zu picknicken oder Flamenco zu tanzen und sich so auf den Höhepunkt am Pfingstsonntag einzustimmen. Dann wird "La Paloma Blanca" aus der Kirche von El Rocio herab in den Ort getragen. Eine weiße Taube dreht symbolisch ihre Runden durch El Rocio. Bianca Svoboda durfte dieses Ereignis 2006 begleiten. Von einem Traktoranhänger aus fotografierte sie Szenen der Prozession von La Romería del Rocio – so heißt auch der Titel ihrer Fotoserie. Entstanden sind authentische, herzliche Porträts, die die spanische Kultur förmlich hautnah spüren lassen. So wie es der Fotografin erging, fühlt man sich als Betrachter: mitgerissen und begeistert. Bianca Svoboda (Jahrgang 1973) arbeitet als Krankenschwester und fotografiert seit mehreren Jahren freiberuflich. Als Autodidaktin hat sie sich in zahlreichen Kursen und bei Kollegen weitergebildet. Mehrere Veröffentlichungen und Ausstellungen würdigten ihre ganz eigene, sensible Art, Momente fotografisch festzuhalten. Die zum Spanischen Festival in Hellerau gezeigte Bilderserie wird anschließend auf Wanderschaft gehen und unter anderem auch an der Technischen Universität Dresden ausgestellt werden. |
| LUNA | |
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Luna ist ein vielseitiges Trio, bestehend aus Sängerin Anna Jimena, Gitarrist Charlson Ximenes und Percussionist José Méndez. Es gründete sich vor zwei Jahren mit der Intention, ihre individuellen starken spanischen Einflüsse in einem breiten Spektrum von Musikstilen und Sprachen zu verarbeiten. Luna wird immer populärer, nicht nur durch Anna Jimena's besondere Interpretationen auf Spanisch, sondern auch durch ihre Fähigkeit, in Sprachen wie Englisch, Deutsch, Französisch und Portugiesisch zu singen.
Die Berliner arbeiten momentan an ihrem eigenen CD-Album. |
| Tumba-ito | |
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Mit Tumba-ito treten zum Spanischen Festival in diesem Jahr alte Bekannte der Dresdner Latin-Szene auf. Seit mehr als 12 Jahren spielt die versierte Live-Band mit der spannenden Mischung aus afro-kubanischen und brasilianischen Rhythmen vor dem Hintergrund ihrer gemeinsamen Liebe zum Jazz. Energiegeladen und virtuos, herzergreifend und schlicht, die charismatische Frontfrau Elena Janis Hamann textet, singt und beseelt die Songs ihrer perfekt aufeinander eingespielten Bandkollegen.
Für den Auftritt zum Spanischen Festival wird es ein exklusives Konzert von Tumba-ito zum Thema: "Raices Españolas" geben. Mit Percussion-Crack Axel Schüler und Gast-Schlagzeuger Peter Kuhnsch (Nürnberg/Leipzig) wird es eine feurige Bulería-Einlage geben und original spanische Werke aus Folklore und Popmusik erklingen – wie sollte es anders sein? – mit unverkennbar karibischer Note! |
| DJ Bongo | |
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...stimmt Sie mit spanischen Rhythmen ein.
> http://www.culturall.de/bongo |
| "PLATEAU_espan" - Trans-Media-Akademie | |
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Das Labor der Trans-Media-Akademie Hellerau präsentiert zum Spanischen Festival Ergebnisse der künstlerischen Arbeit mit interaktiven Bild-Klang-Räumen. Die neuen Technologien verwandeln körperliche Bewegungen in Klänge und Bilder. Beteiligt an der Performance "PLATEAU_espan" sind neben der Tänzerin Maggie Mariam Nicolai die Medienkünstler Matthias Härtig und Jacob Korn. (Ein Projekt des Dresdner Innovationsfonds für Kunst und Medientechnologie, gefördert durch ESF) |
| AXIVIL GOYESCO | |
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"Bei dem Adjektiv goyesco scheint es sich um eine ästhetische beziehungsweise stilistische Bezeichnung zu handeln...und es ist auch tatsächlich so, wenngleich es in der spanischen Geschichte keinen Zeitpunkt gegeben hat, an dem die Ästhetik oder der Stil in der Sprache, der Kleidung, dem Auftreten, dem Tanz und dem Gesang so eng mit der politischen Einstellung, dem Denken und dem Alltagsleben verflochten waren. Aus Frankreich kam die Mode und es handelte sich dabei nicht einfach nur um eine Art, sich zu kleiden, sondern um ein ganzes System, das den Aufbau von Beziehungen, das Verhalten, die Erziehung der Kinder und selbst das Gestalten von Feierlichkeiten und Vergnügen bestimmte...bis schließlich die Reaktion darauf eintrat - der majismo. In der Tat glaube ich, dass ein europäischer Reisender, der unser Land zu Beginn des 19. Jahrhunderts besuchte, mehr als schockiert gewesen sein muss. Was haben die majos gesungen und getanzt? Was hat man in Spanien zu Beginn des 19. Jahrhunderts, zu Lebzeiten Goyas, während der französischen Invasion, während des Unabhängigkeitskrieges gesungen? Und später, als die Guerilleros Banditen waren, als das Land nach der Barbarei neu geboren wurde? Nun, vor allem seguidillas, fandangos und tiranas, die das streng Volkstümliche hinter sich ließen und den Weg bereiteten für äußerst interessante Komponisten jener Zeit, die vor großer Fantasie strotzen, in der sich volkstümliche Rhythmen mit feinster klassizistischer Kammermusik verbanden." |










