Unternehmensfakten

Über die Geschichte der Deutschen Werkstätten und die innovativen Ideen ihres Gründers Karl Schmidt ist viel bekannt, weniger hingegen über die Entwicklungen des GebäudeEnsembles nach 1989.


Das GebäudeEnsemble entstand 1909/10 nach Entwürfen des Architekten Richard Riemerschmid als Fabrikneubau zur Produktion hochwertiger Möbel und Industrieeinrichtungen. Als Grundriss wählte er die Form einer Schraubzwinge, die eine optimale Aufteilung der benötigten Betriebsteile mit sehr guten Lichtverhältnissen ermöglichte. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Hellerauer Werk enteignet und zum Hauptbetrieb des VEB Möbelkombinat Dresden. 1992 erfolgte durch die Treuhand die Privatisierung und die Überführung in eine GmbH. Von 1998 bis 2000 wurde der Großteil der legendären „Schraubzwinge“ denkmalgerecht saniert, wobei das gesamte Ensemble mit dem Neubau der Deutschen Werkstätten und der Sanierung des historischen Spänebunkers, heute Bruno-Paul-Haus, im Herbst 2009 vollendet wurde. Die Grundbesitz Hellerau GmbH verwaltet seit 1997 das Gebäude als internationalen Gewerbestandort und Tagungszentrum.

Das GebäudeEnsemble hat sich in den letzten Jahren zum Anziehungspunkt zahlreicher innovativer Unternehmen etablieren können. Insgesamt leben und arbeiten an die 400 Technologen, Naturwissenschaftler, Architekten, Künstler und Designer auf dem Gelände. Der charmante Innenhof und die repräsentativen Tagungs- und Veranstaltungsräume gelten mittlerweile als Geheimtipp in Dresden und werden gern und oft von regionalen, aber auch internationalen Unternehmen für Kongresse, Seminare, Produktpräsentationen und Meetings genutzt.